Ich bin, weil Du bist

Die  Menschlichkeit eines jeden wird an seiner Beziehung zu anderen gemessen. Das drückt das afrikanische Wort „Ubuntu“aus. Dahinter liegt der Gedanke „Ich bin, weil Du bist“oder anders und erweitert ausgedrückt „Du bist, weil wir sind“. Egal in welchem Land wir leben, überall auf der Welt geht es uns gleich: Wir leben in Beziehungen. Wir brauchen diese und sie brauchen uns. Zumeist haben wir uns diese nicht einmal selber ausgesucht, sondern wurden in sie hinein verflochten. Manchmal glücklich, manchmal unglücklich und oftmals können uns diesen Beziehungsgef(l)echten gar nicht entziehen, so gerne wir auch möchten:

Klare Kommunikation erfordert Mut

Klare Kommunikation erfordert Mut. Und einen Ort, um in einer entspannte ruhige Atmosphäre alte Kränkungen aufzuarbeiten. Wenn beides nicht da ist, werden Probleme nach aussen verlagert – zum Rechtsanwalt, vor Gericht oder aber in die Öffentlichkeit, wie dies Armin Wolf vom ORF und Hans-Christian Strache von der FPÖ derzeit machen. Der Succus und somit die Essenz des Erfolges ist stets derselbe: Die Diskussion bleibt stecken und das Problem ungelöst.

Nach drei Jahren

An einer Beziehung muss gearbeitet werden. Egal um welche Beziehung es sich handelt, sei es privat oder beruflich. Das heisst, sich zu entscheiden, mehr miteinander zu reden und weniger zu streiten. Sonst kann es passieren, dass man an dem Punkt anlangt, den eine britische Studie erforscht hat.

Erinnerungen

Meine Erinnerungen habe ich wieder aufleben lassen, indem ich diesen Blog eben neu gestartet habe. Unter der Domain www.ent-scheidung.at betrieb ich in den Jahren 2010 bis 2014 gemeinsam mit dem Österreichischen Agrarverlag einen Blog und ein Online-Magazin, in welchem ich Stress- und Ganzheitsmediziner, Psycho- und Paartherapeuten, Mediatoren, Rechtsanwälte und Richter zu Wort kommen ließ.

Unterlassungen unterlassen

Wir glauben doch immer, es sind unsere Handlungen und Wörter, die Irrwege auslösen, Ängste schüren und Freiheiten begrenzen. Aber es sind schlichtweg oftmals einfach nur die Unterlassungen. Ein Beispiel dazu: Bekam ich eine Mail-Anfrage eines Vermarkters von Advertorials, der meinte, er wäre an einer Kooperation mit qualitativ, hochwerten Webseiten interessiert. Ich finde, die Unterlassung eines kitzekleinen Satzes wie “bezahlter Artikel” wäre ein Betrug an jeden Leser.

Langjährige Liebesbeziehungen

Ich gebe Gertraude und Clemens Steindl recht. Die Ehe als positives Lebensmodell, dies sollte mehr in den Vordergrund gestellt werden und das Buch “Heute noch heiraten” trägt sehr viel bei. 36 Persönlichkeiten mit den verschiedensten beruflichen und privaten Hintergründen stellen hierin ihre Erfahrungen und Meinungen zur Diskussion. Mir drängt sich die Frage auf, ob es eine mögliche Lösung wäre, die existierenden Besuchs-, Unterhalts- und Obsorgestreitereien medial nicht mehr zu thematisieren, um vermehrt Verständnis zu schaffen und zu harmonisieren. Daraus kann wieder Bewusstsein und Achtsamkeit erwachsen und daraus wiederum Vergebung und Friede. Und daraus kann dann wieder neue Liebe wachsen.

Gewalt ist nicht männlich

“Gewalt ist nicht nur männlich” so wäre der Titel für die Veranstaltung heute Abend treffender gewesen. Dies hat Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek, Leiterin des Instituts für Macht-Kompetenz in Wien und Autorin des Buches „Der falsche Feind“ formuliert. So hieß die Veranstaltung aber nicht. Sondern sie trug lediglich den Titel “Gewalt ist nicht männlich” und war von Martin Stiglmayr vom Verein Väter ohne Rechte richtig gewählt. Mit am Podium im Raum Ferstel des Hotels Regina saßen Juristin Brigitte Hornyik, vom Österreichischen Frauenring und vom Verein Österreichischer Juristinnen, und Moderator Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur „Die Presse“ und „Wiener Zeitung“.

Verleihung „Children´s Planet Award“

Der Verein „Väter ohne Rechte“ nimmt den internationalen Tag für Kinderrechte alljährlich zum Anlass um den „Children´s Planet Award“ zu vergeben. Im Rahmen eines festlichen Galadinners wurden prominente Gäste aus Politik, Wissenschaft und Medien am 3. Dezember 2011 in die Lounge des Wiener Florido Towers. erwartet. Journalistin Evelyne Huber wurde in der Kategorie „Medien“ auf den zweiten Platz gewählt.

Was brauchen Kinder, wenn Eltern sich trennen?

Diese Frage stand im Zentrum einer Diskussionsrunde, zu der Evelyne Huber anlässlich der Präsentation des Heftes „Scheidung“ mit dem Thema „Kinder“ am 1. Apri 2011 ins Kindermuseum ZOOM im Wiener Museumsquartier einlud. Am Diskussionstisch saßen fünf Experten: Mag. Dagmar Bojdunyk-Rack, Geschäftsführerin RAINBOWS-Österreich. Ilse-Maria Freyenschlag, Psychotherapeutin mit Kinderpraxis. Dr. Alfred Kriegler, Rechtsanwalt Familienrecht. DSA Monika Pinterits, Leiterin Kinder- & Jugendanwaltschaft. Mag. Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht der österr. Richtervereinigung.