kiramain / pixelio.de

Tag der Tage – 30.4.2020

Heute ist der Tag der Tage. Ab morgen endet die „Ausgangsbeschränkung“. 47 Tage lang habe ich meine Gedanken dokumentiert. Ab heute schreibe ich nicht mehr täglich, sondern nur mehr sporadisch. Denn ab jetzt muss ich mich der „Wieder-Aufmachung“ meines Lebens und meines Unternehmens widmen. Auch wenn das Coronavirus unser aller Leben umgekrempelt hat, ich blicke positiv in die Zukunft und lasse mir meine Zuversicht nicht nehmen. Alles wird gut. Gemeinsam schaffen wir das!
Foto: kiramain / pixelio.de

Helene Souza / pixelio.de

Selbstverantwortung – 29.4.20

Ich weigere mich, bei den aufkommenden Verteilungsauseinandersetzung mitzumachen. Stattdessen überlege ich mir, wie ich das Portfolio meines EPUs weiterentwickeln kann. Denn Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen, heißt, aufzuhören, dem Virus, der Regierung oder anderen Umständen die Schuld für die jetzigen Probleme zu geben. Das haben mir mein Leben und meine vielen abgehaltenen Mobbing und BurnOut-Beratungen gelehrt. Gedanken am Tag 46.
Foto: Helene Souza / pixelio.de

Berge - Für die Liebe

Für die Liebe – 28.4.20

Der Song „Für die Liebe“ ist so berührend und geht unter die Haut. Und die Botschaft ist so visionär, als ob das Singer-Songwriter-Duo Marianne und Rocco eine Vorahnung auf die Corona-Zeit gehabt hätten. Die Haltung der Liebe und des inneren Friedens aus diesem Song nehme ich mir heute am Tag 45 mit. Wenn uns Corona jetzt etwas lehrt, dann dass Menschlichkeit und Liebe die Voraussetzung für den inneren Frieden und den Frieden auf der Welt sind.
Foto: Berge/YouTube

FlowerLover / pixelio.de

Neue Normalität – 27.04.20

In den Straßenbahnen sehe ich wieder Fahrgäste sitzen, vor Bushaltestellen stehen wieder Wartende und einige Geschäfte haben wieder offen. Es fühlt sich vertraut und gut an, die „alte Normalität“ langsam herannahen zu sehen. Obwohl ich überzeugt davon bin, dass die „alte Normalität“ nicht mehr zurückkehren darf. Denn die Pandemie macht deutlich, welche Schwachstellen unsere aktuellen Systeme haben. Und mit dieser Ansicht bin ich nicht alleine. Gedanken am Tag 44.
Foto: FlowerLover / pixelio.de

Meisenmuehle / pixelio.de

Alles wird gut – 26.04.20

Alles wird gut. Wir schaffen das gemeinsam. Diese Zuversicht und diesen Optimismus habe ich heute. Ich hatte sie jedoch nicht immer. Heute vor 34 Jahren passierte etwas, was meine Zuversicht und meinen Optimismus trübte. Der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl explodierte. Meine Mutter starb drei Jahre nach dem Reaktorunfall an Krebs. Unser Hund ebenfalls.
Wir Menschen haben die Kapazität und Kompetenz, uns und die Natur zu erhalten. Dass wir sie zerstören können, haben wir in Tschernobyl gesehen. Gedanken am Tag 43.
Foto: Meisenmuehle / pixelio.de

www.himmel.at/presse

Tag des Baumes – 25.04.20

Eine weiße Holztüre lag frisch gestrichen auf zwei Böcken und blitzte mich heute am Tag 42 beim morgendlichen Hundespaziergang an. Der Himmel leuchtete blau, die Sonne strahlte und das Weiß im Kontrast zu dem grünen Gras und den grünen Bäumen in diesem Garten sah schön aus. Der Besitzer des Gartens fragte mich: „Gefällt sie Ihnen, meine frisch gestrichene Türe? 20 Jahre lang wollte ich das schon machen. Corona macht’s möglich“. Ja. Corona macht vieles möglich. Heute am Tag des Baumes. Unterstütze bitte auch Du die 10 Gebote zum Schutz unserer Bäume.
Foto: www.himmel.at/presse

Versonnen / pixelio.de

Klima-Entgleisung – 24.04.20

Das erste Quartal 2020 war in Europa das mit Abstand wärmste seit 110 Jahren. Eine Anomalie von +3,2 Grad gegenüber dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Nicht umsonst fand heute am Tag 41 der 5. weltweite Klimastreik statt. Dieses mal aufgrund der Corona-Krise als Online-Streik. „Gemeinsam schaffen wir jede Krise!“ war der Leitspruch. Ich frage mich, wie viele solche weltweiten Klimastreiks noch stattfinden müssen, damit die Regierung Wirtschaftshilfen für einen nachhaltigen Umbau eines Wirtschafts- und Sozialsystems verwendet.
Versonnen / pixelio.de

klaas hartz / pixelio.de

Erfreulicher Trend – 23.04.40

Parallel zur Corona-Krise wurde ein neuer Trend zu einer achtsamen und gesundheitsfördernden Lebens- und Ernährungsweise losgetreten. Das konnte ich heute am Tag 40 beim ADAMAH Bio-Pflanzenmarkt und auch in meinen Online-Mobbing und Burnout- Beratungsstunden beobachten. Denn die Corona-Krise gibt uns die Gelegenheit herauszufinden, was uns wirklich gut tut – in körperlicher, emotioneller, psychologischer und spiritueller Hinsicht. Wir können nicht von anderen erwarten, dass sie sich um uns kümmern. Wir müssen selbst auf uns schauen und Grenzen setzen.
Foto: klaas hartz / pixelio.de

Marco Schlüter / pixelio.de

Flattening – 22.04.20

Heute ist ein besonderer Tag. Earth Day 2020. Was für ein schöner Tag. Überfluten wir die Welt mit Hoffnung, Optimismus und Action. Heuer gibt es diesen Earth Day bereits zum 50-zigsten Mal. Gefeiert wird die Erde in all ihrer Schönheit und Pracht. Dieses Jahr ist auch ein besonderes Jahr. Wir haben zusätzlich zum „Flattening“ – also zum Abflachen – der Exponentialkurve des Klimawandels auch noch eine neue Kurve: COVID-19. Wir schaffen es jetzt alle zusammen, diese beiden Kurven zu „flattening“. Meine Gedanken am Tag 39.
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Ruth Rudolph / pixelio.de

Innere Stimme – 21.04.20

Ganz in der Ruhe und im Vertrauen zu sein, erscheint uns gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit – in dieser Ausnahmesituation – vielleicht nicht leicht. Es ist jedoch unsere Stärke, die wir in uns tragen und auf die wir jederzeit zurückgreifen können. Hören wir auf unsere innere Stimme. Wir nehmen viel mehr Verborgenes wahr, als uns sichtbar wird. „Friede beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und um seinen Geist kümmert“ so ein Zitat von Thich Nhath Hanh. Das funktioniert gut mit Meditation und Stille. Gedanken am Tag 38.
Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de