Klare Kommunikation erfordert Mut

Klare Kommunikation erfordert Mut. Und einen Ort, um in einer entspannte ruhige Atmosphäre Ängste und Kränkungen aufzuarbeiten. Wenn beides nicht da ist, werden Probleme nach aussen verlagert – zum Rechtsanwalt, vor Gericht oder aber in die Öffentlichkeit, wie dies Armin Wolf vom ORF und Hans-Christian Strache von der FPÖ derzeit machen. Der Succus und somit die Essenz des Erfolges ist stets derselbe: Die Diskussion bleibt stecken und das Problem ungelöst.
Bemerkenswert, in Scheidungsstreitigkeiten geht es bei Streitereien ähnlich zu. Da werden dann oft Kinder als Faustpfand verwendet. Da verlieren Partner oft die Nerven und die blanke Gier kommt zum Vorschein. Da ist der Nährboden aufbereitet,  ein äußerst fruchbarer Boden für Gefühlsachterbahnen, Provokationen, Erpressung, Machtmißbrauch und Gier. Und dieser Boden gedeiht immer besonders gut dann, wenn Gespräche nicht zukunftsorientiert, sondern vergangenheitsorientiert verlaufen.
Manchmal frage ich mich ja, wer zuerst da war? Das Huhn oder das Ei? Also haben wir im privaten Bereich zuerst nicht gelernt zu kommunizieren und dies dann in unsere Jobs hineingetragen? Oder waren es die Zustände in den Jobs, die uns kommunikative Probleme mit auf dem Weg nach Hause gaben, wo wir als Erwachsene diese dann als Vorbilder unseren Kindern weitergaben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code