Nach drei Jahren

An einer Beziehung muss gearbeitet werden. Egal um welche Beziehung es sich handelt, sei es privat oder beruflich. Das heisst, sich zu entscheiden, mehr miteinander zu reden und weniger zu streiten. Sonst kann es passieren, dass man an dem Punkt anlangt, den eine britische Studie erforscht hat: Der Punkt der Dreijahresmarke. Das dritte Jahr wird in der heutigen modernen Partnerschaft als das kritische Jahr gehandhabt.

Die Studie hat sich insbesondere Liebespaare angeschaut und festgestellt, dass diese nach drei Jahren um ihre Beziehung bangen. Kleine Auseinandersetzungen sind es noch im Anfangsstadium der Beziehung. Nach drei Jahren sind diese angewachsen zu den großen Hauptstreitpunkten.

In Zahlen dargestellt, sieht dies so aus: Anfänglich bringen Paare nur 1,2 Stunden für Streitigkeiten und Diskussionen auf. Nach dem dritten Jahrestag sind es bereits 2,7 Stunden täglich. Hinzu kommt, dass Paare, die bereits drei Jahre und länger zusammen sind, ein Drittel weniger Sex haben, als frisch Verliebte, das sagt die Studie und ein Meinungsforscher der Studie kommentiert dazu:. „Lange Arbeitszeiten und Geldsorgen sind die Liebeskiller Nummer eins in modernen Beziehungen“.

Vom „verflixten siebten Jahr“ sprach man früher. Heute läuft die Uhr und die Zeit schneller. Das sollten wir beim Umgang miteinander beachten. Lange Arbeitszeiten und Geldsorgen stressen, machen krank und rauben uns die Nerven. Überstehen lassen sich solch schwierige Situationen, indem wir bewusst liebevoll und achtsam miteinander umgehen. Mit Ruhe und Offenheit dem Partner sagen, wie es um uns steht und wie man sich fühlt. Offen zuzugeben, dass es uns nicht gut geht, das macht verletzlich. Sich auf den anderen zu beziehen, heisst jedoch sich zu öffnen und sich gegenseitig in seiner Verletzlichkeit zu stützen, und zu unterstützen.

 

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