Über mich

Ich, Evelyne Huber, bin selbständige Beraterin, Trainerin und Publizistin für Nachhaltige Entwicklung. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit den Themen verständnisvolle Kommunikation und Beziehungen und nachhaltig und gesundes Leben.

1966 wurde ich in Wien geboren. Gemeinsam mit meiner eineiigen Zwillingsschwester Susanne und als Schwester meines einendhalb Jahre älteren Bruders Gerhard.  Als meine Schwester im Alter von 17 Jahren eine Blindarmoperation hatte, war ich mir sicher, ich müsste auch gleich eine haben. Denn gleich ist ja gleich. So wurden es mir zumindest bis dahin vermittelt.

Doch dem war nicht so. Ich stellte mir die Fragen, warum zwei vollkommen idente Menschen trotz gleicher Umweltbedingungen unterschiedlich krank werden können und wie Gesundheit funktioniert? Und diese Fragen beschäftigten mich weiterhin – insbesondere als der Atomunfall im Kernkraftwerk Tschernobyl erfolgte und wenige Monate später meine Mutter an Brustkrebs erkrankte. Ich erlebte ihre Diagnosen, Operationen und Therapien.

Vergeblich versuchte ich ihren allzu frühen Tod zu begreifen und zu verschmerzen. Neue Fragen drängten sich mir auf:  Welche Krankheitsursachen und Therapieansätze werden in der Öffentlichkeit zu wenig thematisiert? Wie funktionieren die Zusammenhänge von Natur und Gesundheit? Was stärkt uns, was schwächt uns? Welche Auswirkungen haben Beziehungskrisen auf uns und unsere Kinder? Meine Familie rüttelte es durch. Ein Jahr später starb mein Vater. Gerade als er sich vom Tod meiner Mutter zu erholen begann. Er starb bei einem selbstverschuldeten Verkehrsunfall, gerade als er mit dem Auto auf der Autobahn nach Berlin unterwegs war, um nach dem Fall der Berliner Mauer die Bauarbeiten als Baumanager  zu unterstützen,

Im Alter von 25 Jahren hatte sich mein Leben komplett verändert und unterschied sich massiv von dem meiner damaligen Freundinnen und Freunde. Damals arbeitete ich in gerade der  PR- und Promotion-Branche und absolvierte berufsbegleitend an der WU Wien den Lehrgang „Marketing & Sales“. Das war die Welt des Edward Louis Bernays – so pflege ich es stets zu bezeichnen.

Angesichts meiner Erfahrung, wie schnell das Leben vorbei sein und eine Familie zerbrechen  kann, erschien mir das zu wenig. Ich wollte meine Lebenszeit nicht mehr weiter  für Verkaufs- und Absatzförderungen  einsetzen. Also überlegte ich mir, was ich in meinem Leben bewirken wollte und wofür ich leben wollte. Das führte dazu, dass ich meinen Weg änderte.  Ich wandte mich hin zu  Hannes Haas  und der Welt der Aufklärung und der Erkenntnis, der Welt des Journalismus. Als Journalistin begab mich auf die Suche nach den Wurzeln der integrativen Gesundheit – in leidenschaftlicher Verbundenheit von Wissenschaft und Wahrheit. Meine Recherchen verfolgten Diagnose- und Heilmethoden aus verschiedenen Ecken und Enden der Welt, stets mit Fokus auf die integrative Medizin bzw. Ganzheitsmedizin.

Als 2007 die Wirtschaftskrise begann, wuchs der Druck in der Verlagswelt. Immer mehr Burn-Out-Betroffene vertrauten sich  mir an und erzählten mir von ihrem Arbeitsalltag. Das bewog mich dazu, in einer zweijährigen Interviewstudie die Hintergründe von Burn-Out zu recherchieren. Wie verändert sich unsere Kommunikation durch die Digitalisierung und die zunehmende Komplexität und Dynamik? Inwieweit überfordern uns diese in unserer täglichen Zusammenarbeit?  Antworten darauf fand ich in meiner Studie Veränderung des Kommunikationsverhalten aufgrund von Burn-out, welche  ich im Zuge meines Masterstudiums „Kommunikation und Management“ an der Donau Universität Krems präsentierte.

2014 gründete ich mein eigenes Unternehmen Huber Nachhaltigkeitskommunikation e.U.. Meine heutigen Angebote als Beraterin, Trainerin und Publizistin gehen  aus meinen Ausbildungen hervor und aus meinen  langjährigen und bereichernden Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Diese Erfahrung gebe ich gerne an Menschen weiter. Insofern sehe ich mich selber als Mitgestalterin im Sinne einer nachhaltigen Gesellschaft – einer zukunftsfähigen, menschlichen und gesunden Gesellschaft und Welt.

Dies schreibe ich auch im Sinne unserer Kinder und nachfolgenden Generationen. Meine Tochter Christina ist heute 24 Jahre alt und mein Sohn Florian 22 Jahre alt. Ich lebe in einer Patchworkfamily mit dem Journalisten Claus Reitan und seiner Tochter Clara, 21 Jahre alt – und unserer Hündin Laila, ein ungarischer Bracken-Mischling aus einem ukrainischem Tierheim.

Eine genaue Beschreibung meines beruflichen Werdeganges finden Sie auf meiner Firmen-Website www.nachhaltigkeitskommunikation.at. Weitere Informationen auf