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Erfreulicher Trend – 23.04.40

Jetzt sind es schon vier mal 10 Tage, also 40 Tage, seit wir in Österreich das am 15. März 2020 beschlossene COVID-19 Gesetz mit seinen Beschränkungen einhalten. Und jetzt werden die Maßnahmen zur Eindämmung wieder gelockert. Knapp 11.700 Menschen in Österreich haben sich wieder von einer Coronavirus-Infektion erholt und gelten als genesen. Das klingt alles wirklich sehr erfreulich.

Die österreichische Wirtschaft wird wahrscheinlich stark einbrechen, wie das WIFO, das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung, heute veröffentlichte. Für 2020 wird ein Rückgang des BIP um 5¼% – bei pessimistischerem Szenario um 7½% erwartet. Zusätzlich wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung und der Beschäftigung um 5¼% bzw. 1¾% erwartet und ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 8¾%. Das klingt nun wieder nicht so erfreulich.

Die Corona-Krise bringt erfreuliche und weniger erfreuliche Begleiterscheinungen mit sich. Ich blicke heute auf die erfreulichen. Parallel zur Corona-Krise wurde nämlich ein neuer Trend zu einer achtsamen und gesundheitsfördernden Lebens- und Ernährungsweise losgetreten. Das konnte ich heute am ADAMAH Pflanzenmarkt beobachten, wo ich mithalf, und auch am Dienstag in meinen Online-Mobbing- und Burnout-Beratungsstunden bei den Fachausschüssen der Arbeiterkammer beobachten.

Denn die Corona-Krise gibt uns die Gelegenheit herauszufinden, was uns wirklich gut tut – in körperlicher, emotioneller, psychologischer und spiritueller Hinsicht. Zwei Sätze wiederholte ich in meinen Mobbing und Burnout-Beratungen am Dienstag immer wieder: „Sie verdienen es, dass sie Sich gut um sich selber kümmern. Achten Sie auf Ihre Grenzen und nützen Sie diese Zeit jetzt, um diese klar wahrzunehmen.“

Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir nicht von anderen erwarten können, dass sie sich um uns kümmern, sondern wir müssen selbst auf uns schauen und Grenzen setzen. Das wird unter einer achtsamen Lebenshaltung verstanden: achtsam mit sich zu sein, liebevoll und wohlwollend mit sich selbst umzugehen.

Fotocredit: klaas hartz  / pixelio.de

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