Paul Marx / pixelio.de
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Klarheit – 07.04.2020

Faszinierend, erstaunlich,, überraschend und noch nie zuvor gesehen – in den sozialen Medien regnete es in diesen Tagen vieler solcher Worte. Sie drückten aus, was die Menschen im indischen Distrikt Jalandhar in Punjab fühlten. Eine noch nie dagewesenes Erfahrung: „Wir können das schneebedeckte Dhauladhar-Gebirge im Himalaya deutlich von unseren Dächern aus sehen. Und nicht nur das, Sterne sind nachts sichtbar. Ich habe so etwas in letzter Zeit noch nie gesehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine so saubere Welt um mich herum erleben würde. Das Unvorstellbare ist passiert. Es zeigt, dass nichts unmöglich ist. Wir müssen zusammenarbeiten, um das so zu halten“, sagte ein indischer Umweltaktivist.

Indien ist ein Land mit fast 1,4 Milliarden Einwohnern. Seit dem 22. März ist Indien aufgrund der COVID-19-Pandemie gesperrt. Der Verkehr und die meisten Industriezweige sind stillgelegt. Die Umweltverschmutzung hat es dadurch förmlich weggeweht, zumindest große Teile davon. Die Luftqualität konnte sich dadurch signifikant verbessert. Die Luft ist klar und sauber. Und das nicht nur in Indien.

Die Weltraumorganisation der Europäischen Union (ESA) hat weltweit eine Verringerung des Schadstoffs Stickstoffdioxid festgestellt. Diese hängen mit dem dem Coronavirus und dem Herunterfahren des Verkehrs und der Industrie zusammen. Mehr noch. Wissenschaftler der Universität Aarhus wollen eine „wahrscheinliche Korrelation zwischen Luftverschmutzung und Sterblichkeit in zwei der am schlimmsten betroffenen Regionen Norditaliens“ erforscht haben, wie in der Fachzeitschrift Environmental Pollution veröffentlicht wurde.

Ja, tatsächlich, etwas Unvorstellbares ist passiert. Heute am Tag 24 wird mir dies bewusst. Wir erkennen langsam, dass sich die Umweltverschmutzung auch auf uns Menschen negativ auswirkt. Auf unsere Sicht und Aussicht, auf unseren Weitblick und auch auf unsere Gesundheit. Wir müssen wirklich fest zusammenarbeiten, damit diese aktuelle Luftverbesserung überall auf der Welt erhalten bleiben kann.

Fotocredit: Paul Marx / pixelio.de

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