Rainer Sturm / pixelio.de

Home-Office – 05.06.20

Jede Krise hat auch etwas Positives. Die COVID-19-Pandemie hat bewirkt, dass wir Menschen auf der ganzen Welt die Umweltvorteile durch den Lockdown und das Home-Office gespürt haben. Eine Umfrage unter über 2200 Mitarbeiter*innen weltweit zeigte, wie Home-Office und seine Auswirkungen auf die Umwelt beurteilt werden.
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Waraporn Wattanakul / shutterstock.com

Verwundbarkeit – 14.05.20

Wir sind uns im aktuellen Alltag vielleicht gar nicht bewusst, wie verwundbar wir sind und wie wir in den vergangenen Corona-Virus-Wochen verwundet wurden. Wer verwundet wurde, sucht meist Schuldige. Verwundet zu werden, tut immer weh und braucht seine Zeit, um zu heilen. Diese Heilung kann jedoch immer erst dann gelingen, wenn wir nicht mehr von Vergangenem auf das Heute schließen und – wenn wir im Hier und Jetzt ankommen.
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Bernd Kasper / pixelio.de

Saubere Luft – 07.05.20

Wir haben mit der Ausgangssperre viele Menschen vor dem Corona-Virus das Leben gerettet. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass der weltweit größte Auslöser für Krankheiten und vorzeitige Todesfälle in der Welt gar nicht Viren oder andere übertragbare Krankheiten sind. Es sind Umweltfaktoren, allen voran die Luftverschmutzung. Sie stellt ein besonders hohes Gesundheitsrisiko dar und wird laut WHO unterschätzt.
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kiramain / pixelio.de

Tag der Tage – 30.04.2020

Heute ist der Tag der Tage. Ab morgen endet die „Ausgangsbeschränkung“. 47 Tage lang habe ich meine Gedanken dokumentiert. Ab heute schreibe ich nicht mehr täglich, sondern nur mehr sporadisch. Denn ab jetzt muss ich mich der „Wieder-Aufmachung“ meines Lebens und meines Unternehmens widmen. Auch wenn das Coronavirus unser aller Leben umgekrempelt hat, ich blicke positiv in die Zukunft und lasse mir meine Zuversicht nicht nehmen. Alles wird gut. Gemeinsam schaffen wir das!
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Helene Souza / pixelio.de

Selbstverantwortung – 29.04.20

Ich weigere mich, bei den aufkommenden Verteilungsauseinandersetzung mitzumachen. Stattdessen überlege ich mir, wie ich das Portfolio meines EPUs weiterentwickeln kann. Denn Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen, heißt, aufzuhören, dem Virus, der Regierung oder anderen Umständen die Schuld für die jetzigen Probleme zu geben. Das haben mir mein Leben und meine vielen abgehaltenen Mobbing und BurnOut-Beratungen gelehrt. Gedanken am Tag 46.
Foto: Helene Souza / pixelio.de

Berge - Für die Liebe

Für die Liebe – 28.04.20

Der Song „Für die Liebe“ ist so berührend und geht unter die Haut. Und die Botschaft ist so visionär, als ob das Singer-Songwriter-Duo Marianne und Rocco eine Vorahnung auf die Corona-Zeit gehabt hätten. Die Haltung der Liebe und des inneren Friedens aus diesem Song nehme ich mir heute am Tag 45 mit. Wenn uns Corona jetzt etwas lehrt, dann dass Menschlichkeit und Liebe die Voraussetzung für den inneren Frieden und den Frieden auf der Welt sind.
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FlowerLover / pixelio.de

Neue Normalität – 27.04.20

In den Straßenbahnen sehe ich wieder Fahrgäste sitzen, vor Bushaltestellen stehen wieder Wartende und einige Geschäfte haben wieder offen. Es fühlt sich vertraut und gut an, die „alte Normalität“ langsam herannahen zu sehen. Obwohl ich überzeugt davon bin, dass die „alte Normalität“ nicht mehr zurückkehren darf. Denn die Pandemie macht deutlich, welche Schwachstellen unsere aktuellen Systeme haben. Und mit dieser Ansicht bin ich nicht alleine. Gedanken am Tag 44.
Foto: FlowerLover / pixelio.de

Meisenmuehle / pixelio.de

Alles wird gut – 26.04.20

Alles wird gut. Wir schaffen das gemeinsam. Diese Zuversicht und diesen Optimismus habe ich heute. Ich hatte sie jedoch nicht immer. Heute vor 34 Jahren passierte etwas, was meine Zuversicht und meinen Optimismus trübte. Der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl explodierte. Meine Mutter starb drei Jahre nach dem Reaktorunfall an Krebs. Unser Hund ebenfalls.
Wir Menschen haben die Kapazität und Kompetenz, uns und die Natur zu erhalten. Dass wir sie zerstören können, haben wir in Tschernobyl gesehen. Gedanken am Tag 43.
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www.himmel.at/presse

Tag des Baumes – 25.04.20

Eine weiße Holztüre lag frisch gestrichen auf zwei Böcken und blitzte mich heute am Tag 42 beim morgendlichen Hundespaziergang an. Der Himmel leuchtete blau, die Sonne strahlte und das Weiß im Kontrast zu dem grünen Gras und den grünen Bäumen in diesem Garten sah schön aus. Der Besitzer des Gartens fragte mich: „Gefällt sie Ihnen, meine frisch gestrichene Türe? 20 Jahre lang wollte ich das schon machen. Corona macht’s möglich“. Ja. Corona macht vieles möglich. Heute am Tag des Baumes. Unterstütze bitte auch Du die 10 Gebote zum Schutz unserer Bäume.
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