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Gesunde Lebensmittel – 18.03.20

Heute Nacht fand ich keinen Schlaf. Nicht wegen Schlaflosigkeit, sondern weil ich eine Nachtschicht einlegte. Ich arbeite neben meiner Selbstständigkeit ein paar Stunden in der Woche beim ADAMAH BioHof im Promotionteam und organisiere Messe- und Veranstaltungsauftritte. Alle Messen und Veranstaltungen sind bis Juni storniert und abgesagt. Dadurch fällt meine Tätigkeit weg. Andererseits trudelten seit dem Bekanntwerden der Maßnahmen der Bundesregierung sehr viele neuen Bestellungen beim ADAMAH BioHof ein. Zusätzlich wurden unüblich große Bestellmengen in Auftrag gegeben.

Nicht nur die aktuellen Ereignisse sind damit eine große Herausforderung, sondern auch ihre Auswirkungen. Alle verfügbaren Hände helfen am BioHof ADAMAH zusammen, packen mit vollem Einsatz die BioKisterln und liefern sie aus. Einige Mitarbeiter*innen fehlen jedoch, weil sie durch aktuelle Grenzschließungen ihren Arbeitsplatz bei ADAMAH nicht erreichen können. Manchen Lieferant*innen ergeht es ähnlich und sie haben Lieferverzögerungen oder Engpässe. Ich meldete mich gestern Abend gemeinsam mit meinem Mann als Mithilfe.

Und so befüllten wir heute in der Nacht vom Tag 3 auf Tag 4 gemeinsam mit dem ADAMAH Packteam hunderte von BioKisterln mit herrlich duftenden Äpfel, Tomaten, Rotkraut, Kartoffeln, Karotten, Rote Rüben, Salate,…. Es war eine schöne Tätigkeit, aber auch anstrengend. Ich habe es gerne gemacht, weil ich dadurch die Anlieferung unseres eigenen BioKisterl von Adamah noch mehr zu schätzen lernte. Jedes Gemüse- und Obstteil legt jemand per Hand hinein. Diese Nacht durfte ich die/der jemand sein. So gelangt das BioKisterl jede Woche neu zu uns nach Hause, in die Küche und auf unseren Tellern.

Natürlich könnte man nun auch behaupten – so wie die Medien derzeit eben berichten – die Situation läuft aus dem Ruder. Dieser Blickwinkel lässt jedoch eine wichtige Information aus: Durch die Corona-Krise wird uns bewusst, wie wichtig, biologische Lebensmittel sind und zu unserer Gesundheitsförderung beitragen und dass wir regionalen Anbietern den Vorrang geben und keine Waren von anderen Kontinenten importieren sollten. Zudem gilt es, unseren heimischen Lebensmittel-Produzenten den Rücken zu stärken.

Fotocredit: Timo Klostermeier  / pixelio.de

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